StartseiteArtikelKretischer Auberginensalat

Nathalie macht auf Kreta Kochkurse für Touristen (http://cuisiner-crete.fr/de/). An einem Schmuckgeschäft in Kalamki (Süd-Kreta) sind wir auf einen Flyer gestoßen. Per Mail haben wir Kontakt aufgenommen und konnten kurzfristig einen Termin vereinbaren. Die Kochkurse sind für kleine Gruppen konzipiert (max. 6 Personen) und werden mit dem Verspeisen der zubereiteten Gerichte gekrönt. Es gab einen Griechischen Salat, Zucchini-Bratlinge, Auberginensalat und als Hauptspeise Huhn mit Paprikaschoten und Oliven. Den Auberginensalat haben wir schon mehrmals nachgemacht und er ist uns immer gut gelungen.
Man benötigt:

3 Auberginen
1 mittelgroße Zwiebel
1 Tomate
1-2 Knoblauchzehen
Saft einer halben Zitrone
Salz
1/2 Tasse Olivenöl
Petersilie

Die Auberginen werden auf einer Seite mit einer Gabel mehrmals angestochen und mit der anderen Seite auf ein Backblech gelegt. Bei 200 Grad werden sie eine Stunde lang dem Backofen überlassen. Danach lässt man die Auberginen abkühlen. Noch ist also nichts passiert und eigentlich haben wir noch gar nicht angefangen.

Wir fangen an, in dem wir das Fruchtfleisch unter zur Hilfename eines Löffels von der umgebenen schwarzen Pelle befreien und auf einem großen Brett mit einem ebenso großem Messer feinwiegen oder hacken. Eigentlich ist es ein weicher und nasser Pamp, der da vor uns liegt. Doch die Aubergine hat eine deutlich fasrige Struktur. Die Verarbeitung mit dem Messer ist aus meiner Sicht der Verwendung eines Mixstabes vorzuziehen.

Die Zwiebel wird gerieben und die Tomate mit einem geriffelten Sparschäler geschält, dann entkernt und ebenfalls fein gewiegt. Jetzt kommt noch der gepresste Knoblauch und der Zitronensaft hinzu. Nachdem wir ausreichend gesalzen haben, beginnen wir nach und nach das Olivenöl unterzumengen, fast als wollten wir eine Mayonaise rühren. Zuletzt noch die gehackte Petersilie dazugeben und die Schose im Kühlschrank eine Stunde lang durchziehen lassen. Köstlich.
Die Region um Kalamaki, Petsidia und der ehemaligen Hippihochburg Matala ist als Reiseziel sehr zu empfehlen. Statt des üblichen unpersönlichen Massentourismusses wie an so vielen Küsten, spürt man hier eine auffallend familiäre Gastfreundschaft. Einheimische und Zugereiste (das sind meistens Aussteiger, die dort ihr Ding gefunden haben) arbeiten hier harmonisch zusammen. So wie Manolis und Bärbel. Manolis unser Vermieter, den wir zunächst als Hausmeister wahrgenommenen haben, ist viel mehr der Baumeister seiner Häuser – als Hans Dampf und Künstler gleichermaßen. Bärbel kümmert sich um die Vermarktung und um die Gäste. Es gab einem Grillabend zu dem Manolis alle Gäste eingeladen hatte. Bei dieser Gelegenheit konnten wir sein neustes Kunstwerk besichtigen: Das Lehmhaus https://www.traum-ferienwohnungen.de/203112/ .

Nicht versäumen sollte man den Samstags-Markt in Mires, wo man regionales Gemüse kaufen kaufen kann, sowie die Ausgrabungsstätte Phaistos (Festos). Dort wurde der berühmte Diskos von Phaistos gefunden: Eine in Ton gebrannte Hieroglyphenspirale aus der Bronzezeit.


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