Improvisation mit Kürbis, Süßkartoffel und Putenschnitzel.
Die Putenschnitzel waren beim Grillabend am Vortag übrig geblieben. Dazu gesellten sich dann ein halber Hokaidokürbis und zwei mittelgroße Süßkartoffeln.
Kürbis und Süsskartoffeln haben ich in Würfel mit Kantenlängen 5 bis 20 mm geschnittenun und auf ein Backblech gegeben. Dann gesalzen und mit Öl benetzt und den Saft einer halben Zitrone darüber geträufelt. Am besten jetzt mit den Händen alles gut durchmischen und auf dem Blech verteilen. Nach belieben und je nach Größe 5 bis 10 Knoblauchzehen (mit Schale) dazwischen legen.
Das kommt dann für etwa 50 Minuten bei 200 Grad in den Backofen. Vieleicht mal vorher kontrollieren und gebenenfalls die Hitze reduzieren oder den Ofen ganz aus machen.
Die Putenschnitzel hatte ich für den Grillabend mit einer Marinade aus Öl, Zironensaft, Curry und Salz benetzt und durchziehen lassen. Jetzt habe sie in einer Pfanne mit Butter angebraten.
So, jetzt kommt aber noch ein kleines Pfannensößchen dazu. Vom Grillabend gibt es einen weiteren Rest, den ich irgent wie unterbringen wollte: Ringe von roten Zwiebel. Die passen gut zum Grillfleisch und werden wie folgt vorbereitet; nicht zu spät, damit das noch einige Stunden durchziehen kann. Die Zwiebeln in feine Scheiben (sprich Ringe) schneiden und salzen. Etwas Essig, Öl und Honig dazugeben. (Statt Honig kann man auch Argaven-Dicksaft oder ein Priese Zucker nehmen.)
Diesen Zwiebelsalat-Rest tue ich zu den Putenschnitzeln in die Pfanne und gebe einen Schluck Sahne dazu und für die Sahne noch etwas Salz. (Alles andere hatte ja schon sein Salz). Deckel drauf und eine kurze Zeit bei milder Hitze zuende garen lassen.
Die Knoblauchzehen, die ja noch in der Schale sind, sind innen Butterweich. Man drückt sie sich auf dem Teller aus: das ist köstlich und alles harmoniert.
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